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| 1.10.2011 | Markthalle IX wiedereröffnet! | |
Endlich ist es soweit! Pünktlich zum 120-jährigen Jubiläum hat die Markthalle IX wieder ihren regulären Marktbetrieb aufgenommen. Zunächst jeden Freitag und Samstag findet in der traditionsreichen Markthalle IX wieder ein bunter Lebensmittelmarkt statt, an dem Lebensmittelkultur und -handwerk gelebt und vermittelt werden.

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| 18.9.2011 | Die Wahl ist vorbei - wir recyceln die Wahlplakate! | |
"Wer ist Kreuzberg?" - Mit dieser Frage setzt sich seit heute eine Gruppe von Grafikern und Künstlern auseinander, die mit ihrer Siebdruckwerkstatt in der Markthalle Neun Quartier bezogen haben. Bis zum 2. Oktober drucken sie vor Ort Plakate mit Portraits von Kreuzbergern, die (noch) auf keinem Sockel stehen, und werden anschließend die Wahlplakate zwischen Moritzplatz und Schlesischem Tor damit überkleben. Die Besucher der Markthalle können den Künstlern bei der Entstehung der Plakate über die Schulter schauen (weitere Infos zur Idee und den Machern in der Pressemitteilung).
  
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| 7.9.2011 | Behutsamer Rückbau der Markthalle IX hat begonnen | |
Behutsam legt die Projektgruppe Markthalle Neun weitere historische Stände frei und lässt auch das Gewölbe über der Eingangstür zur Eisenbahnstrasse wieder sichtbar werden. Die nachträglich eingebaute Türanlage wird geöffnet, damit die Händler ihre Verkaufsanhänger wieder in die Halle ziehen können.
  
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| 20.4.2011 | Politikerentscheid für das Konzept der Projektgruppe Markthalle Neun | |
Jetzt ist die Entscheidung über die Zukunft der Markthalle IX gefallen: "Wir beabsichtigen, die Halle an die Projektgruppe Markthalle Neun zu verkaufen", hat Aufsichtsratschef und Wirtschaftsstaatssekretär Jens-Peter Heuer (Die Linke) bekannt gegeben. Bis Mitte Juni soll die Vergabe perfekt sein.
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| 28.3.2011 | Bürgerentscheid für das Konzept der Projektgruppe Markthalle Neun | |
Unter der Leitung des Wirtschaftsausschusses der Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg versammelten sich hunderte AnwohnerInnen in der Markthalle, um an einer öffentlichen Präsentation der zur Wahl stehenden Nutzungskonzepte teilzunehmen. Die Projektgruppe Markthalle Neun nutzte die Gelegenheit, ihr ohnehin im stetigen öffentlichen Dialog fortentwickeltes Nutzungskonzept erneut einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und sich der anschließenden Diskussion zu stellen. Schließlich stimmte eine breite Mehrheit der anwesenden BürgerInnen für die baldige Umsetzung dieses Konzepts. Der Wirtschaftsausschuss der Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg hat sich das Bürgervotum zu eigen gemacht und als Abstimmungsempfehlung an den Bezirksbürgermeister Dr. Franz Schulz (Die Grünen) weitergegeben.
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| 16.-19.2.2011 | Sudden Market | |
Initiiert durch das Architekturbüro raumlabor berlin haben 34 Studenten aus Tschechien, Deutschland,
Großbritannien, Frankreich, Österreich, Japan und Italien im Rahmen eines internationalen Workshops vom 16. - 19.2. gemeinsam mit Anwohnerinnen und Anwohnern sowie eingeladenen Experten
über die Potentiale und Effekte eines Marktes in der Markthalle IX diskutiert.
Sudden Market from raumlabor berlin on Vimeo.
Die Studenten wurden anfangs in unterschiedliche Arbeitsgruppen eingeteilt: Planung, Dokumentation
und Konstruktion. Ziel war es auf Basis der Auseinandersetzung und Erfahrungen
mit der Situation vor Ort, eine modulare Struktur zu entwickeln, die die Potentiale der Markthalle
aktiviert und die im Weiteren in der Halle von den Anwohnerinnen und Anwohnern, der
Anwohnerinitiative und weiteren Akteuren vielfältig genutzt werden kann.
Die Auseinandersetzung mit den ortsspezifischen Bedingungen, mit den Geschichten, Wünschen
und Ideen der Anwohner und Nutzer war ein wesentlicher Bestandteil des Workshops.
Am Ende jeden Tages versammelten sich die Studenten und Akteure in der Markthalle IX,
um gemeinsam in der „Stadtküche“ (eine mobile urbane Küche entworfen von Daniel Unterberg)
zu kochen.
Interessierte Anwohner waren herzlich eingeladen sich zu beteiligen und täglich gab es
einen runden Tisch, wo die Ergebnisse und weiteren Schritte öffentlich diskutiert wurden.
Experten wie Klaus Overmeyer (Stadtplaner), Erik Göngrich (Künstler), Niklas Maak (Editor
FAZ), Lukas Feiress ( Künstler/Kurator und Editor der Spacecraft), Hannah Hurtzig (Künslerin),
Alexa Färber (Europäische Ethnologie) und Franz Schulz (Kreuzbergs Bürgermeister)
waren eingeladen, um einen eigenen Blick auf das Thema zu werfen. Das Ergebnis des
Workshops waren verschiedene Hybride und modulare Systeme.
Die aus recycelten Materialien, unter der Anleitung von Martin Kaltwasser erbauten Strukturen,
wurden am am 19.2. präsentiert und an die Markthalle IX und lokale Initiativen übergeben.
Die Initiative „Kleider tauschen Leute“ werden die Stände zuerst nutzen werden, um für
ihren Kleidertauschbasar second hand Kleider zu sammeln, der diesen März in der Markthalle
IX eröffnet wird.
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| 22.1.2011 | "Wir haben es satt" in der Markthalle IX | |
Heute sind 22.000 Menschen unter dem Motto "Wir haben es satt" für eine bessere Agrarpolitik auf die Straße gegangen.
Gemeinsam mit Slow Food, dem Prinzessinengarten, und dem Organisationsteam von Wir-haben-es-satt hatten wir als Auftaktveranstaltung am Abend vorher zu einer öffentlichen Diskussion in die Markthalle eingeladen und einen prominenten Gast: Nnimmo Bassey, Träger des Alternativen Nobelpreises 2010 und Leiter der Weltorganisation "Friends of the Earth".
Eröffnet wurde die Veranstaltung von Dr. Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland, während die renommierte Journalistin und Buchautorin Tanja Busse durch den Abend führte. Ilker Aydin und seine Band haben den Abend mit türkischer Musik ausklingen lassen.

Am nächsten Morgen kamen ca. 300 DemonstrationsteilnehmerInnen zum Frühstück mit regionalen Zutaten.
 
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| 11.12.2010 | Terra Madre Day 2010 | |
Auf allen fünf Kontinenten wird rund um den 10. Dezember, dem Gründungstag der Slow-Food-Bewegung, traditionell der "Terra Madre Day" gefeiert. Er will das Bewusstsein für nachhaltig
erzeugte und möglichst regionale Lebensmittel stärken. Die zentrale Veranstaltung für die
Hauptstadt und das Umland von Berlin fand dieses Jahr unter der Schirmherrschaft von Umweltsenatorin Katrin Lompscher in der Markthalle IX statt, veranstaltet von Slow Food Berlin, dem Kulinarischen Kino der Berlinale und der Projektgruppe Markthalle IX. Den
Kochlöffel schwang Sternekoch Tim Raue, der in diesem Kiez aufgewachsen ist. Abends präsentierte das Kulinarische Kino der Berlinale im benachbarten Eiszeitkino die
Dokumentarfilme "Mr Bené Goes to Italy" (Brasilien, 2007) und "Terra Madre" (Italien, 2009). Einnahmen und Spenden in Höhe von EUR 1300,- werden für das Slow Food Projekt "1000 Gärten in Afrika" verwendet.
 
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| 27.11.2010 | Prinzessinnengarten bezieht Winterquartier | |
Heute fand der Einzug des Prinzessinnengartens statt. Nomadisch Grün hat im Juli 2009 am Moritzplatz in Kreuzberg eine 6000 qm große Brachfläche von der Stadt Berlin gemietet und sie in eine ökologische und soziale urbane Landwirtschaft, den Prinzessinnengarten, verwandelt. Nunmehr wird der Prinzessinnengarten die Markthalle IX bis März 2011 als Wintergarten nutzen.
 
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| 31.10.2010 | Mexikanisches Totenfest in der Markthalle | |
Calaca e.V. veranstaltete dieses Wochenende in der Markthalle das mexikanische Totenfest. Es handelte sich nicht etwa um eine Trauerveranstaltung, sondern um eine bunte und liebevoll arrangierte Begegnung zwischen Liebe und Tod. Kinder und Erwachsene gedachten ihrer Verstorbenen, indem sie den Altar mitgestalteten, Erinnerungsstücke mitbrachten und eine Kerze anzündeten.
 
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| 20.10.2010 | Projektgruppe Markthalle Neun erreicht zweite Stufe des Konzeptverfahrens | |
Heute beginnt die zweite Stufe des Konzeptverfahrens Eisenbahnmarkthalle. Für die Projektgruppe Markthalle Neun bedeutet dies, dass sie voraussichtlich bis März 2011 die Gelegenheit erhält, ihr mit den AnwohnerInnen fortentwickeltes Nutzungskonzept weiter zu verfeinern. Sie plant die Wiedereröffnung der "Markthalle IX" anlässlich ihres 120-jährigen Bestehens am 1. Oktober 2011. |
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| 11.10.2010 | Kunstausstellung SCHNELL & SCHMUTZIG | |
"Es begann mit einem unerwartet explodierenden Kettenbrief-Aufruf und endete in einer Gruppenausstellung, selbstkuratiert von der Berliner Kunstszene" erklärte Daniel Daoudi von lab-montage, Macher der Kunstausstellung SCHNELL & SCHMUTZIG, die vom 7. bis 10 Oktober in der Eisenbahnmarkthalle stattfand. "Wir präsentieren in der alten Markthalle IX Eisenbahnstraße (Berlin-Kreuzberg) auf 1´000 m2 eine einzigartige Selektion aus Malerei, Illustration und Grafik, über Skulptur und Installation, Videokunst und Fotografie bis hin zu Performances. Als Off-Veranstaltung parallel zur ArtForum & ArtPreview Berlin vereint SCHNELL & SCHMUTZIG über vier Tage ein allumfassendes und künstlerisch inspirierendes Programm in einem außergewöhnlichen Zwischenraum für zeitgenössische Kunst: Der alten Markthalle IX." Anlässlich der Eröffnung bedankte sich Christoph Albrecht von den "FreundInnen der Eisenbahn.MarktundKultur.Halle" bei dem Veranstalter, seinem Team und den KünstlerInnen für die Unterstützung des Ziels der Anwohnerinitiative, dass die Markthalle wieder eine zeitgemäße "Halle für alle" werden solle. Albrecht: "Die Halle ist der Star. Ihr als KünstlerInnen schmückt sie mit eurer Kreativität und handwerklichen Akkuratesse, auf dass sie für 100 Stunden strahlt und blitzt, sich lässig und elegant zeigt und so in vielen BesucherInnen den Wunsch weckt: die will ich wiedersehen". Bis Mitternacht war die Markthalle am Eröffnungstag voller BesucherInnen. An den vier Tagen haben ca. zweitausend Menschen die Ausstellung gesehen.
 
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| 3.10.2010 | Generalprobe geglückt: Eisenbahnmarkthalle wiederbelebt! | |
Über tausend BesucherInnen kamen am Sonntag, den 3. Oktober 2010, in die Eisenbahnmarkthalle, um die Veranstaltung "Kreuzberg schmeckt, Kiez trifft Region" im Rahmen der bundesweiten Geschmackstage zu besuchen (siehe auch rbb Abendschau v. 3.10.2010). Neben Podiumsdiskussionen rund ums "gute, saubere und faire" Essen sorgten viele bunte Marktstände und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für tolle Unterhaltung. "Besonders freuen wir uns darüber, wie es gelungen ist, die integrative Funktion unseres Nutzungskonzepts endlich erlebbar zu machen und zu zeigen, dass diese gerade nicht im Widerspruch zu einer Markthalle als Plattform für regionale, qualitätsorientierte Händler und Produzenten steht." sagt Florian Niedermeier von der Projektgruppe Markthalle Neun. "Es hat Spaß gemacht zuzusehen, wie die ehrenamtlichen Mitglieder von Slow Food auch die ganz Kleinen für eine bewusste, gesündere Ernährung begeistern konnten und Deutsche wie Türken gleichermaßen von dem türkischen Kinderchor (YouTube) sowie den orientalisch-jazzigen Klängen des Yedo-Ensembles (YouTube) mitgerissen wurden."

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| 12.9.2010 | Tag des offenen Denkmals in der Eisenbahnmarkthalle | |
Um für den Denkmalschutz zu werben, begehen über 45 Länder Europas jährlich im August und September die European Heritage Days. Im Rahmen des bundesweiten "Tag des offenen Denkmals 2010" öffnete an diesem Wochenende auch die Eisenbahnmarkthalle erstmals ihre Pforten für alle Architektur- und Geschichtsinteressierten. Zum Programm zählten Vorträge zur Geschichte und Konstruktion des Bauwerks (unter anderem von Bauhistoriker Dr. Peter Lemburg, Bureau für Architektur und Baugeschichte) ebenso wie zahlreiche Führungen durch die Eisenbahnmarkthalle. Organisiert hatte die Veranstaltung abermals die ehrenamtliche Anwohnerinitiative "FreundInnen der Eisenbahn.MarktundKultur.Halle".

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| 27.8.2010 | Bewerbungsschluss für Konzeptverfahren des Liegenschaftsfonds Berlin | |
Damit ist die erste Phase des Konzeptverfahrens Eisenbahnmarkthalle beendet. Die zweite Phase beginnt voraussichtlich am 20. Oktober 2010. Dann werden ausgewählte Teilnehmer die Möglichkeit haben, ihr Nutzungskonzept zu verfeinern.
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| 17.7.2010 | Anstoßen auf die neu geschaffene Interims-"Kulturfläche neuN" | |
Organisiert durch die Anwohnerinitiative "Freundinnen der Eisenbahn.MarktundKultur.Halle", gab es diesen Samstag statt "Kaffeetrinken bei Inge" ein gemeinsames Anstoßen mit Sekt oder Selters auf die neu geschaffene "Kulturfläche neuN".

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| 13.7.2010 | BGM reißt alte Buden ab und schafft so Raum für Zwischennutzungen | |
Berliner Großmarkt GmbH (BGM) lässt einen Teil des aus dem 19. Jahrhunderts stammenden Bodens der Halle freilegen, um Platz für Zwischennutzungen während der Neuausschreibung zu schaffen. Den Anstoß hierfür hatte eine gemeinsame Initiative der Anwohnerinitiative Lausitzer Platz und der Projektgruppe Markthalle Neun gegeben. Ein entsprechender Antrag der Grünen in der Bezirksverordnetenversammlung wurde einstimmig angenommen.

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| 1.7.2010 | Anwohnerbefragung der SPD zur Nutzung der Eisenbahnmarkthalle | |
SPD präsentiert die Ergebnisse ihrer Anwohnerbefragung zur Nutzung der Eisenbahnmarkthalle (Details). "Fazit: Die Eisenbahnmarkthalle, sie steht auch symbolisch für die Liebe der Menschen zu ihrem Kiez. Solch ein Herz darf man nur in gute Hände abgeben – an Menschen oder Investoren, die die Wünsche der Anwohnerinnen und Anwohner verstehen und respektieren!"
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| 24.6.2010 | Neues Konzeptverfahren des Liegenschaftsfonds angelaufen | |
Öffentliche Bekanntmachung eines zweistufigen Konzeptverfahrens durch den Liegenschaftsfonds Berlin. Die erste Stufe besteht in einem bis zum 27. August 2010 laufenden Interessensbekundungsverfahren für das folgende Bewertungskriterien gelten: Möglichst wenig klassischer Einzelhandel, möglichst viele Marktstände und Gastronomie, Integration kiezbezogener und kulturwirtschaftlicher Elemente, Einbeziehung des Kellers, Innovation. Die am 20. Oktober 2010 beginnende zweite Stufe besteht in einer begrenzten Ausschreibung, in der ausgewählte Teilnehmer die Möglichkeit haben, Ihr eingereichtes Nutzungskonzept zu verfeinern und den Kaufvertrag zu verhandeln. Der endgültige Kaufvertragsabschluss ist für den 5. März 2011 geplant.
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| 27.3.2010 | Erster Nachbarschaftstag in der Eisenbahnmarkthalle | |
Anwohnerinitiative Lausitzer Platz veranstaltet ersten Nachbarschaftstag in der Eisenbahnmarkthalle (Plakat, Bilder).
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| 12.2.2010 | Verkauf der Eisenbahnmarkthalle an den Höchstbietenden gestoppt! | |
Dr. Jens-Peter Heuer (Die Linke), Aufsichtsratsvorsitzender der BGM und Staatssekretär von Wirtschaftssenator Harald Wolf (Die Linke), erklärt, das Land verfolge wirtschaftspolitische (kleinteiliger Einzelhandel) und stadtentwicklungspolitische Ziele, die neben einem Kaufpreis zu berücksichtigen seien (s. rbb Nachrichten, Berliner Zeitung, Tagesspiegel, FAZ).
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| 11.2.2010 | Wirtschaftsausschuss beantragt Verfahren auszusetzen | |
Wirtschaftsausschuss der Bezirksverordnetenversammlung Kreuzberg-Friedrichshain beantragt einstimmig, vorab keine Entscheidung über den Verkauf der Eisenbahnmarkthalle zu treffen. In ein neues Verfahren sollten nicht nur finanzielle Interessen, sondern auch die Interessen des Bezirks und der AnwohnerInnen Eingang finden.
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| 30.1.2010 | Spontane Protestversammlung der AnwohnerInnen in der Eisenbahnmarkthalle | |
Hunderte von AnwohnerInnen versammeln sich spontan in der Eisenbahnmarkthalle. Mit über 400 Postkarten an den regierenden Bürgermeister Wowereit (SPD) fordern sie: "Lieber Wowi, wir wollen eine kleinteilige Markt- und Kultur-Halle und keine Filialhalle!" (s. rbb Abendschau vom gleichen Tag).

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| 20.1.2010 | Projektgruppe Markthalle Neun erhält Unterstützung durch Bezirk und Medien | |
Bezirksbürgermeister Dr. Schulz (Bündnis 90/Die Grünen) appelliert an die Verantwortlichen, die Gespräche mit der Projektgruppe Markthalle Neun fortzuführen und auch die Möglichkeiten der Stadt in die Überlegungen einzubeziehen (rbb Abendschau v. 21.01.2010). Im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung setzt sich Niklas Maak für das Konzept der Projektgruppe Markthalle Neun ein, wodurch die Halle langfristig in eine "Kultur-Landschaft des einundzwanzigsten Jahrhunderts, eine Sozialmaschine" verwandelt werden könnte. Er beklagt in diesem Zusammenhang die "Indifferenz der Verantwortlichen, ihre fehlende Vorstellungskraft, ihre depressive Hingabe ans scheinbar Unabänderliche" (FAZ v. 20.1.2010).
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| 17.12.2009 | Aufsichtsratssitzung der Berliner Großmarkt GmbH (BGM) | |
Die Verhandlungen mit der Projektgruppe Markthalle Neun drohen zu scheitern, da ein kleinteiliges Konzept mit sozial-kulturellen Elementen nicht den gleichen Kaufpreis bieten kann, wie eine großflächige Supermarktlösung. Gemäß Berliner Morgenpost vom 18.12.2009 wurde die endgültige Entscheidung über den Verkauf der Eisenbahnmarkthalle "auf Anfang bis Mitte Januar vertagt".
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| 14.12.2009 | Rückendeckung aus dem Kiez | |
Lokale Einzelhändler und Gastronomen aus der Pücklerstraße, der Eisenbahnstraße, der Muskauer Straße und vom Lausitzer Platz sprechen sich in einem an die Stadt Berlin (Senator Wolf, Die Linke) gerichteteten gemeinsamen Schreiben für ein Konzept mit Kunst, Kultur und individuellem Einzelhandel aus, das der bunten Vielfalt Kreuzbergs gerecht wird.
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| 8.10.2009 | Bernd Maier und Florian Niedermeier verstärken Projektgruppe Markthalle Neun | |
Um das mit den AnwohnerInnen fortentwickelte, konsequent kleinteilige Marktkonzept authentisch und nachhaltig umsetzen zu können, schließt sich die Projektgruppe Markthalle Neun mit Bernd Maier und Florian Niedermeier von der Meierei zusammen. Seit über 10 Jahren planen sie die Realisierung ihres Lebenstraums, eine authentische Markthalle als Verkaufsplattform für regionale Händler und Produzenten. Noch vor Gründung der Projektgruppe Markthalle Neun, im Januar 2009, hatten sie bereits ein entsprechendes Konzept für die Eisenbahnmarkthalle beim Liegenschaftsfonds eingereicht.

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| 22.9.2009 | Aufsichtsratssitzung der Berliner Großmarkt GmbH (BGM) | |
Gemäß taz vom 24.09.2009 hat der Aufsichtsrat entschieden, die Verhandlungen zunächst mit einem der beiden Bieter nach der Bundestagswahl weiterzuführen. Zwei Tage darauf lädt der Liegenschaftsfonds Berlin die Projektgruppe Markthalle Neun zu Nachverhandlungen ab dem 30.09.2009 ein.
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| 21.9.2009 | Riesenpostkarte der AnwohnerInnen an Senator Wolf | |
Christoph Albrecht und Eva Muszynski von der Anwohnerinititative Lausitzer Platz übergeben eine an Senator Wolf (Die Linke) adressierte Riesenpostkarte, auf welcher die AnwohnerInnen eingetragen haben, was für eine Markthalle sie sich wünschen.

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| 18.9.2009 | Projektgruppe Markthalle Neun auf dem Ökomarkt Lausitzer Platz | |
Projektgruppe Markthalle Neun präsentiert und diskutiert ihr vorläufiges Nutzungskonzept auf dem Öko-Markt Lausitzer Platz. Der neuartige Ansatz, auch sozial-kulturelle Elemente zu integrieren, erhält großen Zuspruch. Allseits gefordert wird noch mehr Mut zur Kleinteiligkeit. Dies wird die Projektgruppe Markthalle Neun in ihren künftigen Planungen berücksichtigen.

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| 14.9.2009 | Fristablauf für Angebotsabgabe und Konzepteinreichung | |
Ende der Frist zur Angebotsabgabe. Der Aufsichtsrat der Berliner Großmarkt GmbH (BGM) hat entschieden, dass neben dem Kaufpreis auch ein Nutzungskonzept eingereicht werden muss. Welche Form von Berücksichtigung es finden wird, bleibt unklar. Es stellt sich heraus, dass der zweite Bieter lediglich die Ansiedlung eines weiteren Supermarkts plant.
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| 4.8.2009 | 500 Unterschriften fordern eine Konzeptberücksichtigung beim Verkauf | |
Das aktuelle Verkaufsverfahren des Liegenschaftsfonds orientiert sich nach wie vor allein an der Höhe des Kaufpreises. Die Anwohnerinitiative Lausitzer Platz überreicht daher dem Aufsichtsratsvorsitzenden der BGM, Staatssekretär Heuer (Die Linke), 500 Unterschriften von AnwohnerInnen, die eine Berücksichtigung des Konzepts bei der Verkaufsentscheidung einfordern.
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| 24.7.2009 | Projektgruppe präsentiert vorläufiges Konzept in der Emmaus-Kirche | |
Mittlerweile gibt es einen zweiten Interessenten für die Eisenbahmarkthalle, der zunächst vorgibt das Basarkonzept der BGM umsetzen zu wollen. Die Projektgruppe Markthalle IX präsentiert ihr vorläufiges Nutzungskonzept in der Emmaus-Kirche mit anschließender Diskussionsrunde.
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| 10.3.2009 | Zusammenschluss der Projektgruppe Markthalle Neun | |
Die Projektgruppe Markthalle IX schließt sich mit dem Ziel zusammen, die historische Eisenbahnmarkthalle als sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Mittelpunkt des Kiezes authentisch und denkmalgerecht wiederzubeleben. In der Folgezeit führt sie eine Reihe von konstruktiven Gesprächen mit AnwohnerInnen, Mietern, dem Bezirk und Vertretern der Denkmalpflege, mit dem Ziel, ein Nutzungskonzept zu entwickeln, das die verschiedenen Interessen angemessen berücksichtigt.
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| 12.1.2009 | Konsens im Abgeordnetenhaus über kleinteilige Nutzung der Eisenbahnmarkthalle | |
Nachdem das erste Verkaufsverfahren Eisenbahnmarkthalle (samt "Basarkonzept") gescheitert ist, stellt Senator Wolf (Die Linke) fest, "dass es schwierig ist, diese Markthallen zu entwickeln wegen des Wettbewerbs, der existiert, unter anderem wegen der Discounter, die wir nicht drin haben wollen...". Er schlägt vor, "ein neues Konzept stärker stadtteil- und stadtquartierorientiert zu stricken" und über "Möglichkeiten von "Mischnutzungen" nachzudenken (Wortprotokoll).
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